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Sonntag, 31. März 2013

Leserückblick: März 2013

Gelesene Bücher: 21 (davon 15 Ebooks)

Buch des Monats: "Sichelmond" von Stefan Gemmel
Ich mag diese Monatsrückblicke, denn da lasse ich das Gelesene noch einmal Revue passieren und merke, dass ich mich an manche Bücher fast gar nicht erinnern kann und andere mich nicht mehr loslassen. Und diese Nicht-Loslassen-Bücher sind auch die, die ich dann unbedingt weiterempfehlen möchte. Wie "Sichelmond" von Stefan Gemmel, das mir nicht mehr aus dem Kopf gehen will.
Wer Fantasythriller mag, muss "Sichelmond" lesen. Denn diese Geschichte ist eine tolle Kombination zwischen atemberaubenden Thriller, einer absolut interessanten Story und Fantasyfiguren, die anfangs relativ geheimnisvoll und doch normal wirken, sich gegen Ende aber so richtig fantasymäßig entpuppen.
Ja, diese Empfehlung kriegt ihr sogar von einem Nicht-Fantasyleser, aber die Abwechslung, dieses Buch zu lesen, hat es mir wirklich angetan. Und deswegen: Lesen!

Flop des Monats: "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield
Auf dieses Buch wurde ich durch ein Lesezeichen aufmerksam, auf dem Werbung gemacht wurde. Sofort wollte ich dieses Buch lesen, da ich gesellschaftskritische Geschichten einfach liebe. Doch weit bin ich mit dem Lesen nicht gekommen. Zwar macht der Klappentext neugierig (eine Dreijährige wird entführt, wohnt erst bei ihrem "neuen" Daddy und sucht dann ein Zuhause, wobei sie diese Suche von Haushalt zu Haushalt führt und sie so die verschiedensten Menschen kennenlernt), aber ich kam überhaupt nicht in die Geschichte. Irgendwie wirkte die Story auf mich so zusammenhanglos, so unbedeutend und auf den ganzen 80 gelesenen Seiten kam überhaupt keine Emotion bei mir auf. Schlimmer noch, ich dachte die ganze Zeit: Musst du das lesen? Also hab ich das Lesen abgebrochen. Schade um die Idee.

Die gelesenen Bücher im einzelnen (sortiert nach Bewertung), kurz kommentiert:

5 Lesebrillen

Was geschah mit Mara Dyer? von Michelle Hodkin
Auch dieses Buch war in der engeren Wahl zum Top-Buch des Monats. Die Geschichte hat wirklich alles, was ein pures Lesevergnügen bereitet. Es ist besonders für Leser empfehlenswert, die nach einer Geschichte suchen, die geheimnisvoll sein soll. Denn das ist das Buch auf jeden Fall, eine spannende, paranormale Mysterygeschichte. Und trotzdem kann dieses Buch auch ein Leser lesen, der nicht unbedingt Fantasy-Liebhaber ist (bin ich nämlich auch nicht), weil es im Grunde eine Geschichte der Geheimnisse ist. Übrigens ist dieses Buch der Auftakt zu einer Triologie. Absolut lesenwert!
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Morgen wirst du sterben von Gina Mayer
Mittlerweile liebe ich die Texte von Gina Mayer. Und sie wird wohl zu der Autorin, wo ich blind Bücher vorbestellen kann. Denn auch der Jugendthriller hat mich vollends überzeugt. Er hat viele Handlungsstränge in sich, die sich am Ende gelungen zusammenfügen. Und die Charakterisierung ist ebenfalls absolut gelungen, denn die Autorin verzichtete darauf, ihren Täter als durch und durch böse zu zeichnen, sondern hat ihn menschlich gemacht. Wer Jugendthriller mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
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Der Sohn des Knochenzählers von Evelyn Grill
Noch so ein Buch, dass ich unbedingt weiterempfehlen muss. Und zwar handelt es sich beim "Knochenzähler" um einen Provinzkrimi, der wirklich traumhafte (wenn auch sonderbare) Charaktere in sich hat. Und keinesfalls gehört dieser Krimi zum Mainstream. Nein, er ist etwas ganz besonderes, denn so eine Charakterisierung findet man wirklich selten. Allerdings möchte ich noch anmerken, solltet ihr euch für dieses Buch interessieren, dann lest vielleicht zuerst "Wilma" von Evelyn Grill. Dieses Buch ist nämlich eine Art Fortsetzung. Zwar kann man beide Teile unabhängig voneinander lesen, aber die Figuren kommen in beiden Bänden vor und haben etwas zu erzählen. Liest man dieses Buch vor "Wilma", kennt man das Ende von "Wilma".
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Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek
Ich muss zugeben, Sebastian Fitzek hat mich überrascht. Ich bin ja so gar kein Fitzek-Fan, nachdem ich damals von "Amokspiel" so enttäuscht war und hab "Der Nachtwandler" nur gekauft, weil mich voriges Jahr "Abgeschnitten" überzeugt hat. Und ich muss sagen, es könnte sein, dass ich doch zum Fitzek-Fan werde. Denn selten hab ich so einen irren Thriller gelesen, so einen Thriller, der an seine (Genre)Grenzen geht und diese auslotet und mich so überrascht wie dieser. Irgendwann wusste ich als Leser selbst nicht mehr, ob Tag oder Nacht ist, aber man sollte sich auf dieses Verwirrspiel einlassen, denn es macht Spaß es zu lesen und irgendwie fühlt es sich an, als wäre man selbst die Hauptfigur. Unbedingt lesen!
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Todesfrist von Andreas Gruber
Diesen Thriller habe ich angefangen und in einem Rutsch fertiglesen müssen. Er ist die perfekte Mischung zwischen Charakteren, Tätermotiv, Spannung, Hintergrund, Ermittlungsarbeit - eine bessere Mixtur gibt es kaum. Und noch dazu ist alles glaubwürdig und wirkt rund. Das sind einfach Thriller, die man weiterempfehlen kann, die man zwar nicht lesen muss, die einem aber super unterhalten. Andreas Gruber ist mit diesem Buch auf meine "Must-Read-Autorenliste" gewandert.
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4 Lesebrillen

Sichelmond von Stefan Gemmel
Eigentlich wäre "Sichelmond" ein 5-Lesebrillen-Buch. Aber ich bin halt kein Fantasyfan und greife nur ganz selten zu Fantasythrillern. Das Ende von dem Buch war für mich ein bisschen zu viel Fantasy, während der Anfang Thriller pur war. Und deswegen habe ich schweren Herzens auch eine Lesebrille zurückbehalten. Allerdings sieht man, dass "Sichelmond" trotzdem zum Buch des Monats gekürt wurde. Warum? Weil es mich einfach nicht mehr loslässt. Weil die Geschichte noch immer in meinem Kopf herumspukt. Weil ich noch immer an Rouven denken muss. Und weil ich die spannende Thrillerseite von "Sichelmond" abgöttisch liebe.
Und deswegen: Lesen, lesen, lesen! Ein "Must-Read" für alle Fantasythrillerliebhaber!
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Der 13. Gast von Rhiannon Lassiter
So langsam werde ich wohl zum Fantasyfan. Zumindest hat mir diese kriminelle Geistergeschichte sehr gut gefallen. Auf keiner Seite ist die Geschichte langweilig oder wirken die Figuren eintönig. Im Gegenteil: In der Geschichte tauchen die unterschiedlichsten Charaktere auf, die sich im Laufe der Handlung sogar weiterentwickeln. Und auch die Geister sind fabelhaft charaktierisert, jeder Geist ist anders - und es ist kaum zu glauben, wie viele Geisterarten es gibt;). Noch dazu ist die Handlung spannend, der Erzählstil lädt zum Lesen ein,... Was will man mehr? Wer nach einem Geisterkrimi sucht, sollte unbedingt dieses Jugendbuch lesen!
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Und keiner wird dich kennen von Katja Brandis
Das ist ein Jugendthriller, der in keinem Buchregal fehlen darf. Die Figuren sind glaubwürdig und schon nach wenigen Seiten, wird die Hauptfigur Maja zu jemanden, den man gerne schützen möchte, den man gerne die Last abnehmen würde. Und so ist man ganz schnell emotional beim Lesen dabei- und das Stalking-Thema ist wirklich absolut spannend erzählt.
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Im Pyjama um halb vier von Gabriella Engelmann
Dieses Buch ist eine Liebesgeschichte für Jugendliche. Dieses Buch modernisiert den Briefroman, denn das Buch enthält Facebooknachrichten, die locker und lustig geschickt werden. Und es greift ein Thema auf, an das jeder, der im Internet unterwegs ist, vermutlich schon einmal gedacht hat: Ist der andere echt oder nur Fake? Ist er wirklich so oder gibt er nur vor, so zu sein? Tja, wer wissen will, welche Erfahrung Lulu und Ben machen, der sollte diesen herzhaften Jugendroman lesen.
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Wunder von Raquel J. Palacio
Das ist ein Jugendroman, der sich sehr gut als Schullektüre eigenen würde. Denn er behandelt ein wichtiges, trauriges, erschreckendes, gesellschaftskritisches Thema: August ist entstellt. Ich meine, sein Gesicht ist so richtig entstellt. Und nun soll er in die Schule gehen. Wie werden die anderen Kinder auf ihn reagieren?
Ja, das ist ein Thema, das einen nicht kalt lässt. Das ist ein Buch, über das man reden möchte (muss). Ich hab zwar ein paar kleinere Mängel beim Lesen empfunden, trotzdem ist das Buch absolut lesenwert. Liebe Lehrer, nehmt es bitte als Schullektüre auf und redet darüber! Das würde ich mir wünschen.
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Das Dorf der Mörder von Elisabeth Herrmann
Dieser Thriller ist anders. Ungewöhnlich, denn er löst die unterschiedlichsten Emotionen beim Lesen auf. Mal kann man schmunzeln, dann wieder wirkt die Geschichte geheimnisvoll, dann zeigt sie wieder Polizeiarbeit, und immer ist sie spannend. Das ist so eine Mischung, die man selten findet und zu einem ganz besonderen Leseerlebnis führt. Deswegen bekommt dieses Buch meine absolute Leseempfehlung!
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Opfertod von Hanna Winter
Wer hätte das gedacht, dass mir doch der Vorgänger besser gefällt als damals "Seelenriss"? Dass ich überhaupt das Buch gelesen habe, habe ich anderen Buchbloggern zu verdanken, die meinten, Opfertod sei besser als Seelenriss. Und ich muss ihnen Recht geben. Es ist zwar kein Thriller, der lange im Kopf bleibt, aber es ist ein spannendes, kurzweiliges Lesevergnügen, gerade richtig für zwischendurch.
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In einer anderen Haut von Alix Ohlin
Es sind vier Geschichten in einer. Vier Handlungsstränge, die doch zusammengehören. Und am Ende bleibt man mit der Frage zurück: "Warum hilft man anderen?" Und damit meine ich nicht die oberflächliche Betrachtungsweise zum Thema "Nächstenhilfe", sondern man muss schon tiefer gehen, ehrlich sein, Mut haben. Denn ist es nicht oft so, dass man anderen hilft, um sich selbst zu helfen? Um vielleicht besser da zu stehen? - Ja, dieses Buch lässt einen nachdenken.
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3 Lesebrillen

Die dunkle Treppe von Helen FitzGerald
Leider konnte ich dieses Buch nur als durchschnittliches Lesevergnügen bewerten. Mir war der Anfang zu zaghaft, die Hauptfigur wirkte auf mich "dumm und naiv", erst das Ende der Geschichte war wirklich spannend. Doch das ist viel zu spät, um den Leser zu fesseln. Aber es ist eine ungewöhnliche Geschichte, bei der man zuerst an Mystery denkt und dann doch in einem Kriminalfall verwickelt wird. Deswegen bleibt es ein interessantes Buch für zwischendurch.
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Totenkünstler von Chris Carter
Man darf über dieses Buch nicht meckern: Es ist ein solider Kriminalroman mit einem sauberen Ermittlungsstrang, wirklich blutigen Tatorten und ein paar thrillermäßigen Foltermordszenen. Doch Chris Carter kann mehr. Viel mehr. Ich hab hier die cartermäßige Spannung vermisst und es gibt keinerlei Überraschungen. Irgendwie ist es wie ein Spaziergang über einen Weg, den man schon hundertmal gegangen ist und wo man weiß, was einen erwartet. Und das wird dann beim Lesen schnell langweilig. Wirklich schade, weil ich eigentlich ein Carter-Fan bin. Trotzdem war es für mich nur ein durchschnittliches Lesevergnügen.
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Irrsinn | Dean Koontz
Die Idee ist gut: Da gibt es einen Barkeeper, der von einem Killer Botschaften bekommt. Diese Botschaften zwingen Billy dazu, eine Entscheidung zu treffen. Nicht irgendeine Entscheidung, sondern wer stirbt. Oder wie wer stirbt. Auch wenn Billy die Botschaften ignorieren würde, würde er damit eine Entscheidung treffen. Sich davor drücken, geht also nicht. Und der Mörder rückt immer näher und näher, aus den fremden Opfern werden Bekannte, Nahestehende, usw.
Und trotz dieser absolut spannenden Idee reicht es für mich nur zu einem Durchschnittsthriller. Spannung kam erst ab ca. Seite 100 auf und die war nur lauwarm. Sympathie für Billy empfand noch später, erst als die Vergangenheit von Billy enthüllt wurde, fieberte ich mit ihm mit (das war auf ca. Seite 282). Und auch die Glaubwürdigkeit lässt zu wünschen übrig. Aber mehr dazu in der Rezension, die ich aber erst noch schreiben muss.

Ich bin kein Serienkiller | Dan Wells
Bei diesem Buch hatte ich eine total falsche Erwartungshaltung. Ich dachte es ist ein Thriller. Ich dachte, es geht darum, dass John Angst davor hat, selbst zu einem Serienkiller zu werden. Doch in Wahrheit ist es ein Horrorthriller. Denn John kämpft gegen einen übernatürlichen Gegner, gegen einen Dämon. Die Wahrheit ist: Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht gekauft. Horrorthriller sind einfach nichts für mich und der Klappentext hat mir etwas anderes versprochen.
Allerdings: Wells kann schreiben, er bleibt dicht am roten Faden der Geschichte, überrascht den Leser mit grauenhaften Szenen und schreibt actionreich.
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Du oder ich von Elsie Chapman
Ich liebe Dystopien! Und dieses Buch ist eine Thrillerdystopie, die ein wirklich gelungenes Setting hat. Auf jeder Seite ist die Bedrohlichkeit der erfundenen Welt spürbar. Aber leider fand ich die Charakterisierung nicht gelungen. Die Hauptfigur agierte für mich zu unglaubwürdig, noch dazu ist es sicherlich schwierig, beim Leser Empathie für einen Auftragskiller zu erzeugen: Das ist nämlich die Kunst, die meiner Meinung nach, in diesem Buch nicht gelungen ist. Aber die Geschichte lebt von einem beängstigenden Setting, einer grauenhaften Vorstellung unserer zukünftigen möglichen Gesellschaft und viel Action.
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Besser von Doris Knecht
Von diesem Buch hab ich wohl einfach nur zu viel vorab erwartet. Immerhin ist Doris Knecht keine Unbekannte. Allerdings hab ich nicht verstanden, worum es in der Geschichte wirklich geht? Den roten Faden hab ich bis heute nicht gefunden und dadurch wirkt das Buch auf mich als "unrund". Außerdem fand ich die Hauptfigur Antonia nicht sympathisch- was auch nicht schlimm wäre, wenn ich sie wenigstens als unsympathisch empfinden würde, hauptsache, ich hätte überhaupt etwas gefühlt. So aber fühlte ich nichts, die Figur war mir egal, schlimmer, sie wirkte durch ihre Unscheinbarkeit sogar langweilig auf mich. Allerdings ist das Buch sprachlich wirklich toll zu lesen.
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2 Lesebrillen

Ein allzu braves Mädchen von Andrea Sawatzki
Dieses Buch beweist wieder einmal, warum ich normalweise einen Bogen um Bücher mache, die von Prominenten geschrieben wurden. Aber bei all der Werbung, die für solche Bücher gemacht werden, ist es schwierig, da wirklich auszuweichen. Irgendwann siegte die Neugier. Sprachlich fand ich es nicht gut, beinahe schon eher schlampig. Inhaltlich war es zwar interessant, aber schlecht umgesetzt. Das Motiv ist für mich zu unglaubwürdig, die Figur hatte eine interessantere Vergangenheit (das hätte mich interessiert zu lesen!) und wurde dann vielleicht aus verkaufstechnischen Gründen in einen Thriller gedrängt (ist allerdings nur meine Vermutung, aber Thriller verkaufen sich halt gut). Nein, irgendwie war von allem etwas und etwas nicht gut genug. Ich war jedenfalls enttäuscht von dem Thriller.
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Töte, wenn du kannst von Susanne Mischke
Um dieses Buch tut mir es mir sogar etwas leid, dass ich es so niedrig bewerten musste. Denn das Thema ist toll und interessant: Was würdet ihr tun, wenn euer Kind in Gefahr ist, um es zu retten? Würdet ihr sogar einen Mord begehen? - Beklemmende Vorstellung, oder? Und auch der Schreibstil von Susanne Mischke ist wie immer flüssig zu lesen. Aber ich fand die Charakterisierung schrecklich, um ganz offen und ehrlich zu sein. Eintönig und ähnlich fand ich die Figuren, die man kategorisieren könnte: Da gibt es Ehebrecher, Geliebte und niemand hat ein schlechtes Gewissen, nichts liegt dazwischen. Das ist alles zu oberflächlich und deswegen ist man beim Lesen so unbeteiligt, obwohl das Thema nach Emotionen schreit. Trotzdem: Jeder Leser empfindet anders.
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1 Lesebrille

- kein Buch -

Abgebrochen


Die Leute, die sie vorübergehen sahen von Scott Bradfield
Wie oben unter "Flop des Monats" schon geschrieben, habe ich dieses Buch nach etwa 80 Seiten abgebrochen. Ich fand die Idee interessant, eine Dreijährige die Gesellschaft beschreiben zu lassen. Doch leider fand ich überhaupt keinen Zugang zur Geschichte und hab deswegen das Lesen abgebrochen.

Bist du noch wach? von Elisabeth Rank
Ja, dieses Buch ist wirklich ganz besonders. Bisher hatte ich zu diesem Buch nur gute Rezensionen gefunden (mit 4 und 5 Stern-Bewertungen), aber ich habe das Lesen nach etwa 55 Seiten abgebrochen. Mir gefiel der Schreibstil überhaupt nicht. Die langen, sehr melancholischen Sätze haben mich nicht überzeugt, ich hab keinen Zugang zur Geschichte gefunden und hatte überhaupt keine Sympathie für die Figur entwickeln können. Irgendwann fragte ich mich: Musst du dich wirklich durch dieses Buch quälen? Nein, muss ich nicht. Aber da sieht man, wie verschieden die Geschmäcker der Leser sind.

Neuzugänge im März

  1. Was geschah mit Mara Dyer? - Michelle Hodkin
  2. Das Dorf der Mörder - Elisabeth Herrmann
  3. Opfertod - Hanna Winter
  4. Ich bin kein Serienkiller - Dan Wells
  5. Remember - Roland Jungbluth
  6. Die dunkle Treppe - Helen FitzGerald
  7. Inselsommer - Heike Fröhling
  8. Im Pyjama um halb vier - Gabriella Engelmann
  9. Der 13. Gast - Rhiannon Lassiter
  10. Morgen wirst du sterben - Gina Mayer
  11. Töte, wenn du kannst - Susanne Mischke
  12. Totenkünstler - Christ Carter
  13. Ein allzu braves Mädchen - Andrea Sawatzki
  14. Besser - Doris Knecht
  15. Lenas Tagebuch - Lena Muchina
  16. Wer mit Hunden schläft - Harald Darer
  17. Der Weg der Töchter - Yejide Kilanko
  18. Der Nachtwander - Sebastian Fitzek
  19. In einer anderen Haut - Alix Ohlin (Rezensionsexemplar)
  20. Todesfrist - Andreas Gruber
  21. Wilma - Evelyn Grill
  22. Die Leute, die sie vorübergehen sahen - Scott Bradfield
  23. Elsa ungeheuer - Astrid Rosenfeld
  24. Hanumans Reise nach Lolland - Andrej Iwanow
  25. Sichelmond - Stefan Gemmel
  26. Wann wird es endlich wieder so, wie es war - Joachim Meyerhoff
  27. Wunder - R.J. Palacio
  28. Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes
  29. Die Verratenen - Ursula Poznanski
  30. Bist du noch wach? - Elisabeth Rank
  31. Die Straße - Cormac McCarthy
  32. Unbekannt verzogen - Tom Winter
  33. Frösche - Mo Yan
  34. Breed - Chase Novak
  35. Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

SuB-Stand:

SuB alt: 79 Bücher (54 Ebooks, 25 Printausgaben)
Gekaufte Bücher: 35 (19 Ebooks, 16 Printausgaben)
Gelesene Bücher: 21 (15 Ebooks, 6 Printausgaben)
SuB aktuell: 92 Bücher (57 Ebooks, 35 Printausgaben)

Diesen Monat habe ich wirklich fleißig gelesen, aber bei dem nasskalten, windigen Schneewetter wundert mich das nicht. Auch sind in diesem Monat überdurchschnittlich viele neue Bücher hinzugekommen, sodass ich trotz der viel gelesenen Bücher, meinen SuB erhöht habe. Aber das macht nichts, irgendwann wird jedes Buch gelesen und so hab ich immer eine große Auswahl zu Hause. Und in diesem Monat sind auch so viele interessante Bücher erschienen, die einfach neugierig machen, oder?

Wie sah euer Lesemonat aus? Habt ihr ein Top- oder ein Flop-Buch-des-Monats? Welches?

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