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Dienstag, 1. Oktober 2013

Twitter-Leserunde: #Stoner_LR

Heute, am Dienstag, den 1. Oktober 2013, beginnt die Twitter-Leserunde. Gemeinsam lesen wir "Stoner" von John Williams. Natürlich kann jeder Interessierte mitlesen und mittwittern. Bei Twitter verwenden wir den Hashtag #Stoner_LR.
Ich bin schon sehr gespannt auf diese Leserunde, denn 1. ist es meine erste Leserunde überhaupt, und 2. ist Twitter eine Herausforderung, weil wir ja pro Tweet nur 140 Zeichen zur Verfügung haben. Der DTV-Verlag begleitet die Leserunde und wird im DTV-Magazin zusätzliche Infos zum Buch bloggen.

Wer beim Leserunden-Expermiment mitmachen will, kann dies gerne tun. Einfach Buch kaufen (das Buch gibt es auch im Ebook-Format), lesen, und bei Twitter unter dem Hashtag #Stoner_LR mittwittern.





Links:

Leserunden-Fazit:
Eines habe ich gelernt: Ich bin kein Leserunden-Leser.
Noch läuft die Leserunde bei Twitter, nur kann ich absolut nicht langsam lesen. Und so war ich mit dem Buch nach zwei Lesetagen fertig. Das ist bei Leserunden nicht gut, denn diskutiert wird abschnittsweise und da ist es am besten, wenn man gerade den Abschnitt gelesen hat, über den gerade diskutiert wird. Aber ich kann kein Buch bröckchenweise lesen, am liebsten ist es mir, wenn ich maximal drei Leseeinheiten habe. Im besten Fall sogar nur eine ;).
Für mich war es ist die erste Leserunde überhaupt. Interessant bei Leserunden finde ich natürlich die Diskussionen mit anderen Lesern. Man liest dadurch das Buch intensiver, setzt sich mit dem Inhalt viel mehr auseinander, als wenn man das Buch alleine liest. Auch die vielen Zitate, die gepostet werden, sind interessant. Man denkt noch einmal über das Gelesene nach, denkt auch darüber nach, wie andere eine Figur auffassen und überlegt, warum man vielleicht anderer Meinung ist. Ja, dieses interaktive, gemeinsame Lesen ist wirklich eine Bereicherung.
Und trotzdem ist es nichts für mich, weil ich einfach ein Schnellleser bin. Ich schaffe es nicht, ein Buch in Abschnitte aufzuteilen und diese dann langsam zu lesen. Und nebenbei in einem anderen Buch zu lesen, ist für mich ein "no go". Wenn ich mal in einer Geschichte gefangen bin, möchte ich das Buch einfach nicht mehr weglegen, sondern mich vom Text treiben lassen, mich von den Figuren verführen lassen - kurz: ich kann dann nicht mehr aufzuhören zu lesen.
Trotzdem bin ich sehr froh darüber, bei der Twitter-Leserunde teilgenommen zu haben. Man muss im Leben alles ausprobieren, um zu wissen, ob es einem gefällt oder nicht. Genau, das habe ich getan. Es hat mir auch sehr gefallen und ich finde, Twitter eignet sich sehr gut für solche Leserunden, und trotzdem ist es vermutlich meine erste und letzte Leserunde gewesen, weil ich eben Bücher relativ schnell - in wenigen Leseeinheiten - lese und dieses Gefühl "im Buch gefangen zu sein" beim Lesen nicht missen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich euch tolle Leserunden! Wer es noch nie ausprobiert hat, sollte dies unbedingt tun, denn Leserunden sind schon etwas besonderes. 


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